Phillipp Kohlschreiber hält die deutsche Fahne hoch

Alexander Zverev beim Training für seinen Auftritt am 1. Mai.

Von Gerhard Fuhrmann

Einen rabenschwarzen Tag – trotz Sonnenschein – erwischte heute, 30. April, Jan-Lennard Struff. Im vergangenen Jahr stand er bei den BMW Open by FWU noch im Viertelfinale, diesmal war schon in der ersten Runde Schluss. In zwei glatten Sätzen verlor der Warsteiner gegen den brasilianischen Qualifikanten Thiago Monteiro (1:6, 1:6).

Jan-Lennard Struff hatte gegen Thiago Monteiro keine Chance.

Struff nutzten seine bis zu 220 km/h schnellen Aufschläge kaum – Monteiro wusste immer die passende Antwort. Auch konnten Struff die AC/DC-Hits während des Seitenwechsels nicht beflügeln – Monteiro, die Ballwand auf zwei Beinen tauchte alles aus den Ecken. Auch das Erscheinen von Boris Becker und DTB-Sportdirektor Klaus Eberhardt beim Stand von 1:4 im zweiten Satz konnte Struff nicht vor der Niederlage retten. Vielleicht stehen die Turniere in Madrid, Rom und Paris für ihn unter einen besseren Stern.

Boris Becker und Klaus Eberhard auf dem Center-Court.

Auch seine Landsleute hatten beim „Deutschen Tag“ schlechte Karten. So verabschiedeten sich Vorjahres-Halbfinalist Maximilian Marterer in drei Sätzen gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (2:6, 6:4, 2:6), Yannick Maden gegen Cristian Garin aus Chile (4:6, 2:6) und Mischa Zverev gegen den Argentinier Guido Pella (2:6, 1:6).

Deshalb lag die Hoffnung der Zuschauer – und auch der Turnierleitung – auf Phillip Kohlschreiber. Wie erwartet machte er mit seiner druckvollen Rückhand und Winkelspiel dem Südtiroler Andreas Seppi das Leben schwer und gewann nach etwa 30 Minuten mit 6:2.

Phillip Kohlschreiber kam gegen Andreas Seppi nur im zweiten Satz in Bedrängnis.

Im zweiten Satz kam Seppi immer besser in die Ballwechsel und gewann seine Aufschlagspiele meist souverän und hatte beim Stand von 5:4 bereits Satzball, bevor sich Kohlschreiber nach dem folgenden Break den verdienten Sieg mit 7:5 feierte. Später sagte er, dass er „auf einer Mission sei und trotz dem starken Teilnehmerfeld an seine Chance glaube“.

“Ich bin in einer Mission unterwegs” – Philipp Kohlschreiber bei der Pressekonferenz.

Auch habe ihm die „sonnigen“ Umstände bei seinem Spiel geholfen und fühle sich für eine „stressige Arbeitswoche“ bestens gerüstet. Das wird er brauchen – trifft er doch im Achtelfinale auf Karen Khachanov aus Russland, die Nummer 13 der Welt.

Der morgige 1. Mai ist bereits komplett ausverkauft. Kein Wunder – ist doch Alexander Zverev als zweite Begegnung auf dem Center-Court angesetzt.

Alexander Zverev beim Training für seinen Auftritt am 1. Mai.

Wer die Tennisstars live on Court sehen möchte, kann sich nur noch für Donnerstag Tickets sichern, da auch die Tage Freitag, Samstag und Sonntag ausverkauft sind. Tickets sind entweder unter www.bmwopenbyfwu.de oder an der Tageskasse erhältlich.

Verfolgt werden können die Matches auf den Kanälen des BR, auf ran.de und bei DAZN.

Infos: 
www.bmwopenbyfwu.de

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